Stand März 2010
Dieses Modul bietet Ihnen eine einfache Möglichkeit Ihre Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalysen zu visualisieren, dokumentieren und deren Termine zu überwachen.

Das Modul FMEA finden Sie im Navigator unter
„Module -> APQP -> FMEA“
Direkt nach dem Öffnen sehen Sie das leere FMEA-Datenblatt. Betätigen Sie die Schaltfläche „Neu“, um eine neue FMEA anzulegen.
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Nun füllen Sie das Datenblatt zu Ihrer neuen FMEA aus.![]()
Eine FMEA wird bekanntermaßen von einem Team aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen erstellt. Der Karteireiter „Team“ erlaubt es Ihnen die Zusammensetzung dieses Teams zu dokumentieren.
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Die Auswahl der Teammitglieder aus dem Benutzerstamm erreichen Sie über die kleine Schaltfläche oben rechts auf dem Formular.
Der Karteireiter Inhalt enthält die FMEA Daten. Die Grundlegende Bedienung für den Aufbau der FMEA Tabelle funktioniert über nur drei Schaltflächen: „Hinzufügen“, „Duplizieren“ und „Löschen“.
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Die FMEA besteht in erster Linie aus 6 Ebenen:
Funktion, Fehler, Folge, Ursache, Aktuelle Maßnahme und Empfohlene Maßnahme.
Um eine Ebene hinzuzufügen, markieren Sie eine Spalte dieser Ebene und betätigen Sie die Schaltfläche „Hinzufügen“ (![]()
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Der Text links neben dieser Schaltfläche gibt Ihnen die Information, auf welcher Ebene Sie sich aktuell befinden.
Ein Beispiel:
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Betätigen Sie also hier die Schaltfläche „Hinzufügen“, fügen Sie neue Funktionen hinzu. Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus:
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Betätigen Sie die Schaltfläche, während Sie die Fehler-Ebene markiert halten, fügen Sie weitere Fehler hinzu.
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Entsprechend verhalten sich auch die anderen beiden Schaltflächen. Es wird immer vorrausgesetzt, dass die jeweilige Ebene, auf der Sie die Editierung vornehmen möchten, auch markiert ist.
Duplizieren und Löschen gilt immer für die entsprechende Ebene inkl. aller Unterebenen. Löschen Sie also eine Funktion, werden auch alle Fehler der Funktion und deren Unterebenen entfernt. Gleiches gilt beim Duplizieren.
Mit Hilfe der Schaltflächen „Auf“ und „Ab“ haben Sie die Möglichkeit einzelne Ebenen in der Tabelle hoch und runter zu verschieben. Oder über die Schaltfläche Sortieren, nach der markierten Spalte auf- oder absteigend sortieren zu lassen.
Die Inhalte können Sie nun direkt in die einzelnen Zellen der Tabelle eintragen.

In einigen Zellen lassen sich direkt Verknüpfungen zu Stammdaten eintragen. Dies erkennen Sie, beim Editieren einer solchen Zelle, an der Schaltfläche am rechten Rand der Zelle. Beim Betätigen dieser Schaltfläche öffnet sich ein entsprechendes Suchfenster zur Auswahl eines Eintrages.
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Eine Verknüpfung wird dann in Form eines Hyperlinks hervorgehoben.

Es gibt aber auch andere Zellen, die Ihnen z.B. eine Auswahl anbieten. Oder Datumsangaben über einen kleinen Kalender zur Auswahl bereitstellen.


Bei Maßnahmen haben Sie die Option, einen Maßnahmentyp anzugeben. Sobald Sie eine Zelle, die eine Maßnahme enthält markieren, erscheint über der Tabelle eine Auswahlbox.

Sie können zwischen Vermeidung und Prüfung wählen. Die Maßnahme wird dann entsprechend markiert.

Um immer die Übersicht zu behalten, können Sie auch ganze Funktionsblöcke ausblenden.
Klicken Sie dazu einfach auf eines der Ordnersymbole in der ersten Spalte. Beim erneuten Anklicken wird die Funktion wieder eingeblendet.
Die sog. Risikoprioritätszahl errechnet sich durch eine einfache Multiplikation der Bewertungsfaktoren (A)uftreten, (B)edeutung und (E)ntdeckungswahrscheinlichkeit.
Die erste Bewertung erfolgt auf der Ursachenebene. Nachdem A, B und E bewertet wurden, erscheint die RPZ.

Diese wird je nach Höhe in grün, gelb oder rot hervorgehoben. In den Standardeinstellungen liegen die Grenzen zwischen grün und gelb bei 50 und zwischen gelb und rot bei 100. In den globalen Einstellungen können Sie aber die Grenzen auch selbst definieren.

Weitere RPZ Bewertungen werden im späteren Verlauf auf der Ebene der empfohlenen Maßnahmen durchgeführt. Mit dem Ziel, durch Einführung geeigneter Maßnahmen, die RPZ möglichst zu senken.

In der PDAP Aufgabenliste erscheinen zur FMEA zwei verschiedene Arten von Erinnerungen.
Zum einen erhält der Verantwortliche einer FMEA (eingetragen auf dem Datenblatt) eine Benachrichtigung bei überschrittenen Abschlussterminen.
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Sobald ein Abschlussdatum angegeben wurde, gilt die FMEA als abgeschlossen.
Zum anderen werden die Verantwortlichen von Maßnahmen bei überschrittenen Terminen benachrichtigt. Hier ist der Status entscheidend. Steht dieser auf „Abgeschlossen“ oder „Verworfen“, taucht die Maßnahme nicht mehr in der Aufgabenliste auf.

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Per Doppelklick auf einen Eintrag in der Aufgabenliste kann direkt zur FMEA bzw. zur Maßnahme gesprungen werden.
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